Neue Studie: Illegale Downloads fördern CD-Verkäufe

Eine von der kanadischen Industrie in Auftrag gegebene Studie hat erwiesen was für viele Filesharer schon immer klar war: Illegale P2P Downloads schaden der Musikindustrie nicht, denn es werden dadurch nicht etwa weniger, sondern sogar mehr CDs verkauft, zumindest in Kanada. Das ergab die Studie zweier Professoren der Universität London, bei der 2000 Personen zu ihrem Filesharing- und Kaufverhalten befragt wurden.Demnach kaufen gerade diejenigen Nutzer im Schnitt mehr CDs, die besonders intensiv Filesharing benutzen, als “Gelegenheitssauger”. Rein rechnerisch liege der Durchschnitt bei 0,44 CDs pro Jahr bei 1 illegalen Download pro Monat. Anders könnte man natürlich rechnen: auf 12 illegal geladene Songs kommt im Schnitt eine verkaufte CD.Während die illegalen Downloads somit sogar eine leicht positive Auswirkung auf die regulären CD-Verkäufe haben, konnte eine Auswirkung auf legale Download-Angebote wie iTunes und co nicht festgestellt werden, weder positiv, noch negativ.Die komplette Studie kann man sich übrigens hier ansehen.Ob sich das Ergebnis auch auf andere Länder übertragen lässt sei einmal dahingestellt, doch so extrem unterschiedlich wird das Nutzerverhalten z.B. hierzulande oder in den USA wohl auch nicht sein.


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